Jazzcologne 2008                 Montag, 03.01.2008

 

Übersicht Programm                   31.10. 01.11. 02.11. 03.11. 04.11.

 

Feinkost Decker          Stadtgarten / Konzertsaal                           20:00 h 
Bluesounds Trio: Peter Erskine, Nguyên Lê & Lars Danielsson feat. Markus Stockhausen
 

Eintritt: €16 / 12
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Feinkost Decker

Rund um den Jazzstudiengang an der Folkwang Hochschule für Musik in Essen hat sich eine junge Szene gebildet, die in den letzten Jahren mehr und mehr ins Rampenlicht gerückt ist. Ein wichtiger Protagonist dieser frischen Jazz-Community im Ruhrgebiet ist der junge Saxofonist, Klarinettist und Komponist Sven Decker. Zusammen mit seiner Instrumental-Kollegin Katrin Scherer hat er den Schritt in die „Selbstständigkeit“ gewagt – und mit Green Deer Music ein eigenes Label gegründet. Weil dieses Label Plattform für die eigenen musikalischen Arbeiten sein soll, ist als erste Veröffentlichung die gleichnamige CD seines Bandprojektes Feinkost Decker erschienen. Mit einer vitalen Improvisationsmusik überspringen die beiden im Quartett frech und neugierig, risikobereit und wagemutig stilistische Grenzen und offenbaren ein großes Potenzial an herausragendem Musikantentum. Das hat Klasse und lässt vor allem eins nicht vermissen: Spielwitz.

Sven Decker_ts, bcl, cl, Katrin Scherer_as, bs, cl, Stefan Scheib_b, Christoph Hillmann_dr

Bluesounds Trio: Peter Erskine, Nguyên Lê, Lars Danielsson, feat. Markus Stockhausen

Eine „Band within the Band“: Am Abend zuvor sind Peter Erskine, Nguyên Lê, Lars Danielsson und Markus Stockhausen noch gefeaterte Solisten in Vince Mendozas Blauklang Ensemble. Nun stehen diese vier Ausnahmemusiker aus den USA und Europa auf der Bühne im Stadtgarten, um einen Modern Jazz zu spielen, der gleichermaßen zeitgenössisch wie geschichtsbewusst ist. Man kennt sich seit langem und ist in verschiedenen Bands aufeinander getroffen, jeder der vier ist ein Meister auf seinem Instrument. Zudem ist man in aktueller improvisierter Musik ebenso zu Hause wie in Rock oder Weltmusik. Das Experimentieren mit Klangfarben, mal geräuschhaft lärmig, mal elektronisch verfremdet, mal melodisch bearbeitet, nimmt einen breiten Raum ein, voraushörendes Interagieren und Kommunizieren aus dem Stegreif bestimmen das Geschehen auf der Bühne – gleichgültig, ob ausnotierte Kompositionen oder skizzenhafte „Lead sheets“ Grundlage sind.

Peter Erskine_dr, Nguyên Lê_g, Lars Danielsson_b, Markus Stockhausen_tp, elect


 

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