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Jazzcologne 2007 Samstag, 27.10.2007
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Kristin Asbjørnsen
Stadtgarten / Konzertsaal
22:00 - 23:00 Uhr In ihrer Heimat Norwegen ist Kristin Asbjørnsen längst ein Star: Ihre verschiedenen CDs sind Top-Seller, mit denen die Sängerin stets die vorderen Plätze der Pop-Charts entert. Was woanders kreativer Ausverkauf bedeuten würde, ist für dieses kleine Land zuallererst Beleg für die „Open mindedness“ in Sachen aktueller Musik. Für ihr neues Album „Wayfaring Stranger – A Spiritual Songbook“, das sie mit ihrem Quartett nun auch in Köln vorstellt, hat sich Asbjørnsen eines für eine Europäerin überraschenden Repertoires angenommen: den afroamerikanischen Spirituals des späten 19. Jahrhunderts. „Ich war sofort berührt durch den Reichtum dieser Lieder“, erläutert sie ihre ungewöhnliche Wahl. „Sie machten mich demütig, gleichzeitig hatte ich den Wunsch, meinen eigenen Weg hinein in diese Songs zu finden.“ Ihren Weg hat Asbjørnsen dann auch gefunden: Sparsam instrumentiert und reduziert auf das Wesentliche legen ihre Versionen etwa von „Now We Take This Feeble Body“ oder „Trying To Get Home“ eine ganz und gar europäische Perspektive auf diese teils alten Kirchenlieder offen. Live im Kulturradio WDR 3 in der WDR 3 Nachtmusik. Kristin Asbjørnsen: voc / Jostein Ansnes: g, lapsteel, voc / Jarle Bernhoft: g, voc / Anders Engen: perc, p Im Radio: WDR 3/Ö1 Jazznacht / 27./28.10. / 20.05 bis 6.00 Uhr / WDR 3
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Hiromi
Stadtgarten / Konzertsaal 23:30 Uhr Wirbelwind, Tastenderwisch, Keyboard-Fexin – was hat man nicht schon für Attribute gesucht und gefunden, um das außergewöhnliche Musikantentum der jungen Japanerin Hiromi Uehara zu beschreiben. In ihrem Geburtsland als klassische Pianistin ausgebildet und in ihrer Wahlheimat USA von Chick Corea und Ahmad Jamal als Keyboarderin gefördert, sorgt sie mit ihrem sich aus vielen Quellen speisenden Hochgeschwindigkeits-Jazzrock oft für ungläubiges Staunen. Hinter all dem verbirgt sich aber eine sensibel agierende Instrumentalistin, deren Hauptaugenmerk auf dem Zusammenspiel mit ihren Bandkollegen liegt: eng vernetzend und vorausschauend, unterhaltend, risikobereit und hoch virtuos. Hiromi selbst bleibt bescheiden: „Für mich gibt es kein Lager, weder den Jazz noch den Rock oder die Klassik“, stellt sie in Jazz thing fest. „Ich möchte etwas schaffen, mit dem jeder Mensch auf der Erde etwas anfangen kann.“ Globalisierte Jazzmusik eben. Hiromi: p, key / Tony Grey: b / Martin Valihora: dr Im Radio: WDR 3/Ö1 Jazznacht / 27./28.10. / 20.05 bis 6.00 Uhr / WDR 3
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