Jazzcologne 2006                 Montag, 30.10.2006

 

Übersicht Programm                   27.10. 28.10. 29.10. 30.10. 31.10. 01.11. 02.11.

Joey Baron „Killer Joey“          Stadtgarten / Konzertsaal                                                                      20:00 Uhr  
Eintritt: € 12 (vvk) /16 (ak)
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Mit seinen eigenen Formation und CD-Veröffentlichungen hat Joey Baron immer wieder den Beweis angetreten, dass die unterschiedlichen Spielauffassungen von Tradition und Avantgarde keine Gegensätze sein müssen. Gleichgültig, ob mit seiner Band „Baron Down“ oder mit Alben wie etwa „Down Home“, immer überlappen sich bei diesem Drummer Swing und Drive der alten Jazz-Schule mit der oft bilderstürmerischen Innovationskraft von zeitgenössischer Avantgarde und improvisierter Musik. Ein Konzept, wie er es natürlich auch mit seinem aktuellen Projekt „Killer Joey“ verfolgt. Zusammen mit seinen ebenfalls in der New Yorker Downtown-Avantgarde-Szene beheimateten Kollegen, dem Bassisten Tony Scherr und den beiden Gitarristen Steve Cardenas und Brad Shepik, prüft er nun, ob zum Beispiel wuchtiger P-Funk à la George Clinton, ob klassischer Soul und R&B mit den Anforderungen und der Ästhetik einer zeitgenössischen Jazzmusik kompatibel sind oder nicht. Im Fall von „Killer Joey“ fällt die Antwort natürlich eindeutig aus: Mit dem sprichwörtlichen Schalk im Nacken stellen die vier eine brachial klingende Mixtur auf die Beine, die an Witz und Humor, an ungehindertem Spielfluss und intelligenter Improvisationskultur nicht zu überbieten ist – ein großartiges Happening.

Joey Baron: dr, Steve Cardenas: guit, Brad Shepik: guit, Tony Scherr: b

Info: www.joeybaron.com

 

(im Radio: WDR3 Konzert: wdr3 jazz.cologne / 13.11. / 20.05-22.00 Uhr)

 

Christopher Dell „D.R.A.“             Stadtgarten / Konzertsaal                                                                  20:00 Uhr
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Er zählt zu den wichtigsten Vibrafonisten seiner Generation. Doch der 1965 geborene Christopher Dell ist mehr als nur Jazz-Instrumentalist: Als Autor zahlreicher Essays, mit seiner als Buch erschienenen Studie „Prinzip Improvisation“ und als Leiter des Instituts für Improvisationstechnologie ist er in letzter Zeit zum Trendsetter für interdisziplinäres Arbeiten geworden. Seit einigen Jahren ist Dell mit seinem Trio „D.R.A.“ (der Bandname setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Musiker-Nachnamen zusammen) auf der Jazz-Szene zu hören. Die Stücke dieses akustischen Vibrafon-Trios sind improvisierte Miniaturen, die zwar raffiniert geformt und intelligent gestaltet sind, aber bei denen die drei auch augenzwinkernd mit dem Material arbeiten und experimentieren. Aber aller Komplexität der gebotenen Musik zum Trotz behalten Dell, Christian Rammond und Felix Astor stets ihre eigenen Jazzerfahrungen im Blick, um auf oft humorvolle und unterhaltende Art und Weise auch Swing, Groove und Dynamik in ihr Spiel zu integrieren.

Christopher Dell: vib, Christian Rammond: b, Felix Astor: dr

Info: www.christopher-dell.de

 

(im Radio: WDR3 Konzert: wdr3 jazz.cologne / 13.11. / 20.05-22.00 Uhr)

 

 

Stadtgarten Konzertsaal

 

WDR Funkhaus Wallrafplatz

 
 
27.10.

Eckhard Koltermann Quartett
Kleiner Sendesaal - 18:00 Uhr

 

Ausstellungseröffnung WDR Jazzpreis 2006
Foyer - 19:15 Uhr

  WDR Jazzpreis 2006 Konzerte & Verleihung WDR Big Band Leitung
Klaus von Bismark - 20:00 Uhr
28.10. Florian Weber Trio »Minsarah«
Kleiner Sendesaal - 18:00 Uhr
29.10. The Heritage Orchestra
Klaus-von-Bismarck Saal
11:00 Uhr

 

 

 

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