|
|
|
 |
|
Eckard Koltermann Quartett
WDR Funkhaus
Wallrafplatz / Kleiner Sendesaal 18:00 Uhr |
|
|
|
Seit mehr als
25 Jahren ist Eckard Koltermann auf dem Jazz-Circuit aktiv.
Suchte der 1958 geborene Klarinettist, Saxofonist und Komponist
in den vergangenen Jahren mit seiner Musik oft nach
Verknüpfungen verschiedener Kunstformen und -gattungen – vor
allem legte er einen Schwerpunkt seiner Arbeiten auf die
Synthese von Wort und Klang –, so erfüllte er sich 2004 mit der
Gründung seines Quartetts einen langgehegten Traum: eine
Working-Band, mit der er ein fast als klassisch zu bezeichnendes
Jazz-Repertoire verwirklichen kann. Das Besondere beim Eckard
Koltermann Quartett: nicht nur der Leader schreibt Stücke für
das Bandbook, sondern auch befreundete Kollegen und
Weggefährten. Im Mittelpunkt stehen die beiden von Koltermann
virtuos geblasenen, tiefen Holzblasinstrumente, um die herum
sich ein dunkel gefärbter Modern Jazz gruppiert, mit dem gekonnt
die Antipoden Komposition und Improvisation verbunden werden.
Aber auch hier kommt Koltermanns Vorliebe für außergewöhnliche
Textvertonungen nicht zu kurz: So übersetzen er und seine
Musiker zum Beispiel Gedichte des Essener Autors Herbert
Somplatzki und des russischen Lyrikers Daniil Charms in Musik –
Charms’ „Kakerlakenblues“ kommt etwa in Koltermanns Fassung
passend als formal offen gestalteter Blues daher.
Eckard
Koltermann: bcl, bs, Stevko Busch: p, Marcus Conrads: b, Achim
Krämer: dr
Info:
www.eckard-koltermann.de
(im Radio:
WDR3 Konzert / 30.10. / 20.05-22.00 Uhr) |
|
|
|
WDR Jazzpreis 2006
„Ehrenpreis 2006“: Jazz-Fotografie
Ausstellungseröffnung mit Bildern von Lutz Voigtländer im Foyer
vom WDR Funkhaus Wallrafplatz
19:15 Uhr |
|
|
Der
Fotograf Lutz Voigtländer hat mit seinen Musikerporträts einen
unverkennbaren Look entwickelt. Nicht der Jazzmusiker bei seiner
Arbeit auf der Bühne interessiert den gebürtigen Kölner.
Vielmehr sucht Voigtländer nach das Auge überraschenden, auch
unter grafischen Aspekten interessanten Räumen und Plätzen, in
denen er die Porträtierten in Szene setzt: Rapper Biz Markie in
kurzen Hosen auf einer Mauer, Saxofonist Chris Potter vor der
kühlen Fassade einer Marmorwand, eine schüchtern lächelnde Diana
Krall auf hellblauem Teppichboden, Dee Dee Bridgewaters
blitzendes Lachen zwischen einer Gardine und Fensterstrebe
eingerahmt... Lutz Voigtländers Musikerporträts sind bis zum 4.
November im Foyer des WDR Funkhauses am Wallraffplatz zu sehen.
Info:
www.lutzvoigtlaender.de
|
|
|
|
WDR Jazzpreis 2006
WDR Funkhaus Wallrafplatz
/
Klaus-von-Bismarck-Saal
Eintritt: € 8,80 / € 4,30 ermäßigt
20:00 Uhr |
|
|
|
„Komposition“: WDR Big Band
Ltg. Michael
Abene, Kompositionen von Florian Ross
Florian Ross
lässt sich stilistisch nur schwer einordnen. Sein Œuvre umfasst
mittlerweile sechs CDs als Leader, die der Pianist mit
verschieden großen Besetzungen vom Jazz-Piano-Trio bis hin zu
Big Band und Orchester aufgenommen hat. Aber er ist mehr als nur
ein Instrumentalist. In den vergangenen mehr als zehn Jahren
konnte sich Ross international einen herausragenden Namen als
vielseitig interessierter und raffiniert schreibender Komponist
und Arrangeur machen. Mit seinem Werk gelingt es ihm stets auf’s
Neue, Brücken zwischen der sich weitverzweigenden Jazzgeschichte
und einer sich multistilistisch gebenden Avantgarde zu schlagen.
Eigens für das Konzert zum diesjährigen WDR Jazzpreis in der
Kategorie „Komposition & Arrangement“ legt Ross der WDR Big Band
einige seiner Stücke auf die Pulte, mit denen er einmal mehr
zeigt, wie vital und modern, kreativ und eigenständig
großorchestraler Jazz klingen kann.
Die
Besetzung der WDR Big Band
Andy Haderer:
tp, Rob Bruynen: tp, Klaus Osterloh: tp, John Marshall: tp, Dave
Horler: tb, Ludwig Nuß: tb, Bernt Laukamp: tb, Mattis Cederberg:
tb, Heiner Wiberny: sax, Karolina Strassmayer: sax, Olivier
Peters: sax, Paul Heller: sax, Jens Neufang: sax, Frank
Chastenier: p, John Goldsby: b, Paul Shigihara: guit, Hans
Dekker: dr, Michael Abene: ld, Florian Ross: comp
Info:
www.florianross.de &
www.wdr.de/radio/orchester/big_band/
(im Radio:
WDR3 Jazznacht: wdr3 jazz.cologne / 28.10. & 29.10. /
20.05-06.00 Uhr) |
|
|
 |
|
„Improvisation“:
Matthias Schriefl „Shreefpunk plus Strings“
WDR Funkhaus Wallrafplatz
/
Klaus-von-Bismarck-Saal 20:00 Uhr |
|
|
|
Besitzt ein
gerade einmal 25 Jahre junger Jazzmusiker schon die Reife, um
eine individuelle Sprache auf seinem Instrument zu haben? Im
Fall von Matthias Schriefl ist die Antwort eindeutig: Er kann.
Der 1981 in Kempten im Allgäu geborene Trompeter gehört zu der
Generation junger deutscher Musiker, die offene Ohren haben und
sich risikobereit durch das musikalische Dickicht abseits vom
Jazz-Mainstream schlagen. In seiner Wahlheimat Köln konnte er
seine Vielseitigkeit und Eigenständigkeit auf der Trompete und
dem Flügelhorn in diversen Bandprojekten schon des öfteren unter
Beweis stellen – wie beispielsweise in seiner mit Elektro-Jazz
angereicherten Formation „Spacelab“ oder in der zusammen mit
Andy Haderer (Trompeter in der WDR Big Band) angeführten „Two
Generations Of Trumpet“, beim Cologne Contemporary Jazz
Orchestra oder als Solist bei der WDR Big Band. Einen ganz
eigenen Weg verfolgt Schriefl auch mit seinem Quartett „Shreefpunk“,
mit dem er sich bei seinem WDR Jazzpreis-Konzert präsentiert:
Die vier Musiker pendeln mit kurzen Stücken zwischen
geschichtsträchtigem New Orleans Jazz, strubbeligem Punk und
Rock und eruptivem Modern Jazz. Der Clou: Ein Streichquartett
öffnet Schriefls augenzwinkernden Stilmix nun auch noch
gegenüber zeitgenössischer komponierter Avantgarde und Neuer
Musik.
Matthias
Schriefl: tp, Johannes Behr: guit, Robert Landfermann: b, Jens
Düppe: dr, Gerdur Gunnarsdottir: v, Christine Rox: v, Stephan
Blaumer: vl, Daniel Raabe: vc
(im Radio:
WDR3 Jazznacht wdr3 jazz.cologne / 28.10. & 29.10. / 20.05-06.00
Uhr) |
|
|
|
|
„Nachwuchspreis“:
Big Band der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl
WDR Funkhaus Wallrafplatz
/ Klaus-von-Bismarck-Saal 20:00 Uhr |
|
|
|
Ltg. von
Elmar Frey
Seit 30
Jahren liegt einer der Schwerpunkte der Arbeit der Kunst- und
Musikschule der Stadt Brühl im Big-Band-Bereich. Unter der
Leitung des erfahrenen Jazz-Pädagogen und Saxofonisten Elmar
Frey lernen jugendliche Musiker unter anderem ein umfassendes
Repertoire mit Stücken aus dem „Great American Songbook“. Mit
Erfolg: So führten zum Beispiel Gastspielreisen die Big Band der
Kunst- und Musikschule Brühl in die ganze Welt, namhafte
Dozenten konnten für Workshops gewonnen werden und im letzten
Jahr hat man in Nürnberg den „Jupiter Big Band Contest“ für sich
entschieden.
Info:
www.kums-bruehl.de |
|
|
 |
|
Dhafer Youssef
Quartet
Stadtgarten, Konzertsaal
22:00 Uhr
Eintritt: Euro 10 (vvk)/12 (ak) |
|
|
|
In der
improvisierten Musik ist die arabische Kurzhalslaute Oud noch
immer selten zu hören. Einer der wenigen Oud-Spieler auf dem
Jazzparkett ist der 1967 in Tunesien geborene Dhafer Youssef.
Schon bald nach seinem Umzug 1990 nach Wien sorgte er dort in
seiner neuen Heimat aber nicht nur als Instrumentalist für
Aufsehen. Vielmehr begann er, zeitgenössische Jazz-Musik mit den
mystischen und archaischen Klangwelten der Sufi-Tradition zu
kombinieren – und ist bis Heute in verschiedenen Besetzungen mit
dieser aufregenden Stilmixtur zu hören. Youssef ist ein Wanderer
zwischen den Welten geblieben: Im Laufe der letzten Jahre hat er
dann auch noch elektronische, digital am Computer erzeugte Parts
in seine Musik integriert. Eine Arbeitsweise, die er mit nun
seinem norwegischen Quartett sogar noch verfeinert. Die karge
Klangästhetik dieses kleinen Landes am Rande Europas, wie sie in
letzter Zeit von Musikern wie beispielsweise dem Keyboarder
Bugge Wesseltoft und eben auch dem Gitarristen Eivind Aarset
erfolgreich in die Welt hinaus getragen worden ist, fügt Youssef
passgenau in seinem eh schon musikalisch eigenwillig gestalteten
Klangkosmos und geht dabei bewusst das Risiko ein, Brüche zu
provozieren und mit den Hörerwartungen seines Publikums zu
spielen.
Dhafer
Youssef: oud, voc, Eivind Aarset: guit, Audun Erlien: b, Rune
Arnesen: dr
Info:
www.dhaferyoussef.com
(im Radio:
WDR3 Jazznacht: wdr3 jazz.cologne / 28.10. & 29.10. /
20.05-06.00 Uhr) |
|
|
|
|
"Phishbacher"
Stadtgarten Restaurant
23:00 Uhr |
|
|
|
NYC´S HARD HITTING
FUNKIFIED GROOVEOLOGY feat. Walter Fischbacher: Keys,
Chris Tarry: bass, Hari Ganglberger: drums, Bernard Ullrich:
sax
|
|