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Jazzcologne
2005
Sonntag, 10.07.2005 |
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Frank Sackenheim Trio
Funkhaus
Wallrafplatz, Kleiner Sendesaal
17:00 Uhr Eintritt frei |
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Frank Sackenheim gehört nicht nur
zu einem der gefragtesten Musikern der Kölner Jazz-Szene.
Vielmehr hat er sich in letzter Zeit auch national und
international einen herausragenden Namen als junger
Tenorsaxofonist gemacht. Und obwohl er gerade einmal 29 Jahre
alt ist, so hat er als Musiker und Bandleader in kurzer Zeit zu
einer eigenen, persönlichen Handschrift gefunden. Nachdem
Sackenheim schon auf seiner Debüt-CD „The Music Of Chance“als
zupackender und virtuos spielender Instrumentalist in einem
Modern-Mainstream-Kontext zu hören war, so wendet er sich nun
dem Saxofon-Trio zu, um ungestört durch ein Harmonieinstrument
mit Henning Gailing am Kontrabass und Jonas Burgwinkel am
Schlagzeug zu interagieren und zu kommunizieren. Für sein
Trio-Programm hat er sich etwas einfallen lassen: Er
konzentriert sich dabei auf deutsche Lieder, die die Startrampe
für seine melodieverliebten und vielgestaltigen Solo-Ritte sind.
Frank Sackenheim ist eben auch zu einem Bandleader mit
spannenden musikalischen Konzepten herangereift. (www.frank-sackenheim.de)
Frank Sackenheim: sax, Henning
Gailing: b, Jonas Burgwinkel: dr |
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Bucovina
Orkestar feat. Shantel
Stadtgarten 20:00 Uhr
Eintritt: 12/14 Euro
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Die
biografischen Eckdaten von Stefan Hantel alias
Shantel sind bekannt: weitgereister DJ mit einer
familiär bedingten Vorliebe für den Balkan – die
Familie seiner Mutter stammt aus der
südosteuropäischen Region Bukowina –, umtriebiger
Produzent und Co-Chef des von ihm mitgegründeten
Labels Essay Recordings. Aber es ist nicht
vorherzusehen gewesen, dass sich der DJ mit der
Kultur und Geschichte Südosteuropas und des Balkans
auseinandersetzen wird. „Purer Zufall„, behauptet
der DJ sogar. „Ich war vorsichtig, was die Suche
nach den eigenen Wurzeln betrifft, weil in meiner
Familie oft mit Trauer und Schmerz über den Verlust
dieser Wurzeln gesprochen wurde.„ Aber nach einem
DJ-Set vor einigen Jahren in Moskau fuhr er dann
doch nach Czernowitz, der alten Hauptstadt der
Bukowina. Dort fand er viele Details aus der eigenen
Familien-Geschichte und
entdeckte zum Beispiel das Geburtshaus seiner
Großeltern: „Da hat sich für mich ein Kreis
geschlossen.„ Dieser Kreis schloss sich schon bald
darauf auch musikalisch: Shantel erinnerte
sich an die fremdartig, oft schwermütig und
melancholisch klingende Musik, wie er sie oft
während seiner Kindheit bei seiner Familie gehört
hat – und schuf daraufhin seinen mittweile auch
international überaus erfolgreichen Stil-Bastard
Balkan-Beat. Der war zuerst nur im so genannten „Bucovina
Club„ im Theaterfoyer in Frankfurt am Main zu hören.
Doch im Zuge der Veröffentlichung der ersten
gleichnamigen CD („Bucovina Club Vol. 2„ erscheint
Anfang Juli) und im Rahmen seiner Tourneen durch die
Clubs in Europa wurde dieser eigentümliche
musikalische Mix immer bekannter und beliebter: Der
schrille und extatische Sound des Balkan-Beat von
Shantel und seinem Bucovina Club Orkestar ist ein
einvergleichliches Erlebnis für das tanzwütige
Publikum auf dem Dancefloor – und natürlich für den
Platten auflegenden DJ mit seinem Orchester auf der
Bühne. (www.bucovina.de)
(www.essayrecordings.de) |
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Fat Sunday: Niels Klein Tentett
STUDIO 672 21:00 Uhr Eintritt:
08/10 Euro |
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Sein schlicht mit „Niels Klein
Trio„ überschriebenes Debüt hat Niels Klein mit einem
Klavier-losen Trio eingespielt. Doch eigentlich liegt der
Schwerpunkt des 1978 in Hamburg geborenen Saxofonisten und
Komponisten auf der Arbeit mit und für größeren Besetzungen. Mit
Erfolg: So war er zum Beispiel vor fünf Jahren mit seinem Oktett
Preisträger beim Jazzpodium Niedersachsen, wurde beim
letztjährigen Wettbewerb jazz art crossing borders als Komponist
und Solist ausgezeichnet und seine Stücke hielten Einzug in die
Programme verschiedener Jazz- und Neue-Musik-Ensembles. Für sein
aktuelles Tentett hat er auf Initiative des Westdeutschen
Rundfunks ein Programm geschrieben, das den Komponisten Niels
Klein ebenso featuret wie den Bandleader und Jazzmusiker. Open
mindedness ist das Stichwort: Die extra für diese
Kammer-Big-Band geschriebenen Stücke offenbaren eine
kompositorische Bandbreite, mit der Klein kunstvoll die
vielfältigen musikalischen Ausdrucksformen von Neuer Musik dem
spielerischen Freiheitsdrang des zeitgenössischen Jazz
gegenüberstellt, aber auch vor den schlichten Formeln aktueller
Popmusiktrends nicht Halt macht. Gleichsam geerdet wird die
Musik durch die expressive und virtuose solistische Kunst der an
seinem Tentett beteiligten Instrumentalisten – wie etwa Steffen
Schorn, Wolf Kerschek und Sebastian Gramss. Wen wundert’s, sind
diese doch selbst namhafte Komponisten und profilierte
Bandleader. (www.niels-klein.com)
Niels Klein: reeds, comp, Stephan Meinberg: tp, flg, Oli Leicht:
reeds, Nicolao Valiensi: euphonium, Steffen Schorn: reeds, Matthias
Muche: tb, Wolf Kerschek: vb,
Frank Wingold: guit,
Sebastian Gramss: b, Erik
Schäfer: dr |
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