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„Saluzzi spielt mit der
Familie„, so der treffende Titel in der
argentinischen Tageszeitung La Nación, die über
einer Besprechung eines Konzerts von Dino Saluzzi zu
lesen war. Immer dann, wenn Timoteo „Dino„ Saluzzi
gemeinsam mit seinem Bruder Cuchara am Saxofon und
an der Klarinette, seinem Sohn José Maria an der
Gitarre und seinem Neffen Matias am Kontrabass auf
der Bühne steht, dann setzt der im Mai 70 Jahre alt
gewordene, argentinische Bandoneon-Virtuose in einer
familiären Atmosphäre das fort, was er im Laufe
seiner seit Jahrzehnten dauernden Karriere mit
verschiedenen Besetzungen und unterschiedlichen
Programmen auf den Weg gebracht hat: „Tango, Jazz &
More„. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht
natürlich der Tango, der neben seiner
Kunstfertigkeit immer auch expressiv und emotional
ist. Aber Saluzzi gehört eben auch zu den
argentinischen Musikern, denen das formelhafte
Korsett dieser Musik zu eng geschnürt ist. Von
Beginn an war er immer auch bestrebt, die klassische
Tanzmusik seiner Heimat gegenüber anderen
Stilistiken aus aller Welt zu öffnen, wie
beispielsweise der Neuen Musik bei seiner
Zusammenarbeit mit dem Rosamunde Quartett, „Music
For Bandoneon And String Quartet„, oder dem Jazz mit
seinem aktuellen CD-Projekt im Duo mit dem
norwegischen Schlagzeuger Jon Christensen,
„Senderos„. „Das südamerikanische Fiebern und Glühen
steckt selbstverständlich in Saluzzis Fingern und
seinen Blutbahnen. Doch heraus kommen dabei stets in
ihrer Zartheit unvergleiche Melodien, die
Christensen selbst dann nicht zerpflückt, wenn er
gleichsam Bruchstücke hoch- und dazwischenwirft„,
schreibt etwa Guido Fischer über Saluzzis
ungewöhnliche Duo-CD im Magazin Jazzthetik.
(www.saluzzimusic.com)
Dino Saluzzi: bandoneon, Cuchara
Saluzzi: sax, cl, José Saluzzi: guit, Matias Saluzzi:
b, Jorge Savelon: dr
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Seit Jahren schon deckt
die WDR Big Band Köln mit ihren verschiedenen
Programmen viele Bereiche des modernen Jazz ab. Das
musikalische Spektrum ist breit: Neben klassischem
Jazz-Big-Band-Repertoire legt man immer auch die
programmatischen Schwerpunkte auf ungewöhnliche, oft
auch musikalisch grenzüberschreitende Projekte – wie
beispielsweise mit dem von Vince Mendoza
komponierten und arrangierten „Jazzpaña„ mit Joachim
Kühn als Solisten. Diese musikalische Vielseitigkeit
zahlt sich aus. Mehr als 30 CDs sind mittlerweile
bei verschiedenen Labels erschienen, die oft auch
mit Preisen ausgezeichnet wurden. Gastdirigenten und
-solisten sorgen für eine breite Öffentlichkeit, wie
zum Beispiel 1996 mit Quincy Jones und Phil Collins
im Rahmen einer Europa-Tournee. Und mittlerweile ist
dieses Jazz-Orchester weltweit live zu verleben,
weshalb das internationale Renommee der WDR Big Band
Köln eben auch beständig wächst. Seit kurzem ist der
Amerikaner Michael Abene Chefdirigent dieser
einzigartigen europäischen Big Band: „Für mich ist
sie eine der besten Bands in Europa, was viel heißen
will, da es eine Menge wunderbarer Bands in Europa
gibt.„ Für das von ihm komponierte und arrangierte
Stück „Thoughts And Visions„ wurden keine –
namhaften – Gastsolisten eingeladen. Vielmehr steht
das solistische Potenzial der (Haus-)Musiker der WDR
Big Band Köln im Mittelpunkt seiner mehrsätzigen
Suite. (www.wdr-orchester.de)
Heiner Wiberny, Olivier
Peters, ts, Paul Heller, ts , Jens Neufang, bs, Andy
Haderer, Rob Bruynen, Klaus Osterloh, Liesl
Whitacker, John Marshall, tp, Ludwig Nuss, Dave
Horler, Bernt Laukamp, Mattis Cederberg, tb, Frank
Chastenier, p,
Paul Shigihara, guit, John Goldsby, b
Hans Dekker, dr,
Michael Abene lg, arr |