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Brad Shepik Trio
Nachdem Brad Shepik
1990 nach New York gekommen war, konnte er sich in
der dortigen Downtown-Avantgarde-Szene sehr schnell
einen herausragenden Namen als vielseitiger und
versierter Gitarrist machen. Schon damals war er für
die verschiedenen Formen und Ausprägungen
zeitgenössischer Musik offen. Gleichgültig, ob
Shepik etwa in Dave Douglas’ Tiny Bell Trio und Paul
Motions Electric Bebop Band zitatenreich
zeitgenössischen Jazz gespielt hat oder sich in
Chris Speeds Band Pachora auf einen nach vielen
Seiten stilistisch offenen Klezmer zum Besten gab,
stets geht er respektvoll mit den musikalischen
Vorlagen um und gibt den jeweiligen Projekten mit
seinem eigensinnigen, immer auch komplexen Spiel
eine ganz persönliche Note. Natürlich ist dies auch
in seinen eigenen Bands der Fall. Und wenn Shepik
zum Beispiel mit einem Orgel-Trio unterwegs ist,
dann muss man sich darauf gefasst machen, eben
keinen trendigen Retro-Soul-Jazz live auf der Bühne
zu hören. Vielmehr schimmern auch und gerade in
einer solchen Jam-Band die musikalischen Erfahrungen
durch, die der Gitarrist im Laufe seiner Karriere
sammeln konnte: Folk, Blues, Rock, Worldmusic,
Avantgarde, Modern und Free Jazz. Doch eines ist
auch bei diesem Orgel-Trio gewiss: „Jazz sollte die
Zuhörer berühren„, wie der Gitarrist nicht aufhört
zu beteuern.
(www.bradshepik.com)
Brad shepik: guit ,Gary Versace:
org,
Tom Rainey: dr
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Brain Blade Fellowship
In den letzten Jahren
sorgte der aus Louisiana stammende Schlagzeuger
Brian Blade vor allem im aktuellen Quartett der
Saxofonlegende Wayne Shorter weltweit für Furore. Im
Zusammenspiel mit dem Kontrabassisten John
Pattitucci, dem Pianisten Danilo Perez und dem
Bandleader steuert er instiktsicher und sensibel
hinter dem Drumset sitzend das musikalische
Geschehen dieser Band. Längst ist Blade in der
ersten Liga der internationalen Jazzszene angekommen
und setzt mit seinem feinfühligen, melodischen Spiel
auf dem Schlagzeug Akzente. Und das nicht nur in
einem Jazzumfeld: Mittlerweile wird der
Shooting-Star von so stilistisch unterschiedlichen
Musikern wie Bob Dylan, Emmylou Harris, Joni
Mitchell und Daniel Lanois als Gastmusiker für deren
Projekte gebucht. All diese verschiedenen
Erfahrungen, die Blade in seiner noch jungen
Karriere gesammelt hat, bestimmen natürlich auch das
Klangbild seiner eigenen Formation Fellowship.
Obwohl er im Laufe der letzten Jahre diese Band
immer wieder umbesetzt hat, so ist der Name seines
Ensembles dennoch Programm: Man geht
kameradschaftlich miteinander um, spielt sich
risikobereit die Bälle zu und hält die Waage
zwischen dem kompakten Ensemble-Spiel und mutigen
Solo-Ritten der Musiker. Das Ergebnis: ein
traditionsbewusster, hymisch gespielter und
spiritueller (jazz-)musikerlischer Mix. „Du musst
alles von dir geben, wenn du ernsthaft Musik machen
willst„, so Blades Beschreibung seines Credos im
Magazin Jazzpodium.
Myron
Walden: sax, cl, Melvin Butler: sax, Jon Cowherd: p,
Doug Weiss: b,
Brian Blade: dr |